|
Söllichau
stellt sich vor |
||||||||||||||
|
Geschichtlicher Abriss
Um etwa 1200
ließen sich hier flämische Siedler am
quellreichen Fichtberg nieder und gründeten das Straßendorf Söllichau.
Was wäre noch zu erwähnen? Na unbedingt die Röhrkästen, die Mitte des 18. Jahrhunderts entstanden, mit frischem Quellwasser vom Fichtberg gespeist werden und noch heute dem Ort sein typisches Aussehen geben. Überrings ein Geheimtipp: So mancher füllt sich sein Kaffeewasser hier ab. Zu berichten wäre auch noch, dass Söllichau im Laufe seiner Existenz zu verschiedenen (Bundes-) Ländern gehörte. Durch den Friedensschluss zwischen Sachsen und Preußen kam Söllichau, das bis dahin zu Sachsen gehörte, 1815 zu Preußen. Heute zählen wir zu Sachsen-Anhalt. ^zurück^ Im September 1895 erfolgte die Einweihung der Bahnlinie Wittenberg - Eilenburg. Damit erhielt auch Söllichau eine Bahnstation. 1914-18 war der I. Weltkrieg. Auch aus unserem ort mussten viele Männer an die Front. Am Ende des Krieges waren 36 Gefallene und Vermisste zu beklagen. Mit dem Bau des Sprengstoff-Chemie-Werkes "Buche" 1935-1939 entstand die Siedlung als Wohnbereich für die in Buche beschäftigten Arbeiten und Angestellten. ^zurück^ 1935-45 erschütterte der II. Weltkrieg die Erde. Wieder mussten viele Menschen ihr Leben lassen. Aus Söllichau kehrten 56 Männer nicht zurück. Nach Kriegsende erfolgte die Gründung der VdgB und der MAS. Es wurde im Ort ein Kindergarten eröffnet, zuerst als sogenannter Erntekindergarten. Mit Schließung des Fortsamtes 1952 erfolgte 1953 der Umbau des Gebäudes zum Kulturhaus. Im selben Jahr war auch die Gründung der LPG und die Errichtung des Forstlehrlingsheimes. Dieses wurde 1964 durch einen Neubau erweitert, dem 1971 ein Internat und 1985 eine Turnhalle folgten. ^zurück^ |
||||||||||||||