Eine idyllische Kleinstadtatmosphäre begegnet jedem Besucher, Wanderer und Radler in der über 1000-Jahre alten Stadt.
Das Rathaus, die über 500-jährige Marien-Kirche Fachwerkhäuser aus dem 17./18. Jh. und der Gänsebrunnen auf dem Marktplatz erzählen davon.
Die Stadt wird auch als „Gänsedommsch“ genannt, da fast jeder Haushalt bis Mitte des 20. Jh. Gänse hielt und jeden Morgen öffneten sich die Hoftore und die Hirten zogen mit rund 1000 Gänsen auf die Wiesen und Felder zur Hütung. Der Bildhauer Bruno Kubas hat im Jahre 1983 diese Geschichte in dem Gänsebrunnen festgehalten, den sie heute auf dem Marktplatz bestaunen können.
Der Elberadweg von Wittenberg nach Torgau führt direkt durch Dommitzsch. Eine Fähre verbindet Dommitzsch mit der Stadt Prettin. Aus Richtung Elbe/Fähre kommend, haben die Besucher einen schönen Blick auf die etwas höherliegende Stadt.
Ihre Silhouette mit dem Rathaus und der Marienkirche bietet etwas ganz Besonderes. Das Rathaus im Jugendstil wurde 1911 erbaut, nachdem das alte Rathaus aus dem Jahre 1560 durch einen Brand zerstört wurde.
Die Marienkirche wurde 1443 bis 1493 erbaut, nach dem ihre Vorgängerin, die Martinskirche 1429/30 im Hussitenkrieg ausgeplündert und zerstört wurde.
Einzige Zeitzeugen, welche sich in der Marienkirche befinden, sind drei aus Holz geschnitzte Figuren.
Im ältesten Gebäude der Stadt ist das Heimatmuseum zu Hause. Zahlreiche Exponate vermitteln einen Überblick über die Stadt - und Heimatgeschichte, Volkskunde und zum historischen Handwerk.
Wunderschön gelegen ist das naturbelassene Waldbad und der Campingplatz Lindenmühlenberg. Hier finden sie Ruhe und Entspannung.
Ein Ausflugsziel stellt jederzeit auch der Stadtwald Labaun mit seinem Forsthaus und den Tonschächten dar.
Übernachtungsmöglichkeiten finden sie in gemütlichen Pensionen und Ferienwohnungen.